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[Ausgebucht] Die Adlerwerke im Nationalsozialismus

Datum: 3. August 2019

Uhrzeit: 16 Uhr

Ort: Gallus-Theater

Im August 1944 wurde auf dem Gelände der Adlerwerke ein Konzentrationslager mit dem Decknamen Katzbach in Betrieb genommen. 1600 Zwangsarbeiter erlitten hier Qualen. Nur wenige von ihnen überlebten. Dieser Teil deutscher Geschichte, der sich mitten in Frankfurt, in einem Traditionsbetrieb abspielte, wurde in der Nachkriegszeit schnell verdrängt, die Spuren beseitigt, die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen, die Opfer nicht entschädigt. Die Führung mit Herbert Bauch,spürt den wenigen noch vorhandenen Zeugnissen auf dem Industriegelände und im Stadtteil nach. 

Die Teilnahme ist auf 20 Personen begrenzt! 

Nur mit Voranmeldung bis zum 25.07. unter info@kz-katzbach-adlerwerke.de   

Die Veranstaltung ist leider bereits ausbucht.

Geschichte der Adlerwerke

Datum: 6. August 2019

Uhrzeit: 19 Uhr

Ort: Gallus-Theater

Die Adlerwerke – 1886 zunächst als Fahrradmanufaktur gegründet – erlebten einen raschen Aufstieg vom mittelständischen Unternehmen bis zum größten Automobilhersteller Deutschlands bis zum Untergang ab 1987. Die Referenten Horst Koch-Panzner, Winfried Becker und Lothar Reininger laden ein zu einer Reise durch die wechselreiche Geschichte der alten Maschinenfirma.

Anmeldung für alle Veranstaltungen unter: info@kz-katzbach-adlerwerke.de

Veranstaltungsarchiv

Stadtrundgang im Gallus II

Datum: 8. Juni 2019

Uhrzeit: 14 Uhr

Ort: Golup und Lebedenko Platz

Auf den Spuren von Hans Frick, Rundgang Teil 2

Die beiden Rundgänge führen auf die Spuren des Romans „Die blaue Stunde“ des Frankfurter Schriftstellers Hans Frick. Er hat mit seinem Roman ein wichtiges Dokument der NS-Zeit im Gallus hinterlassen. Es wird eine Zeitreise zurück in das Gallus der NS-Zeit auf den Spuren des jungen Hans Frick. Er wurde 1930 als unehelicher Sohn einer Arbeiterin und eines jüdischen Kunsthändlers geboren und damit für die Nazis ein sogenannter Halbjude. Die Führung beginnt vor dem Haus Gallus. Hierhin war vom Römer 1964 der erste Frankfurter Auschwitzprozess verlegt worden. Die zweite Führung beginnt auf dem Golub-Lebedenko-Platz. Georgij Lebedenko und Adam Golub waren zwei Zwangsarbeiter aus dem KZ-Katzbach in den Adlerwerken, die am 14. April 1945 bei einem Fluchtversuch von KZ- Katzbach Koch Martin Weiß hingerichtet wurden.

Anmeldung für alle Veranstaltungen unter: info@kz-katzbach-adlerwerke.de

Stadtrundgang im Gallus I

Datum: 25. Mai 2019

Uhrzeit: 14 Uhr

Ort: Haus Gallus

Auf den Spuren von Hans Frick, Rundgang Teil 1

Die beiden Rundgänge führen auf die Spuren des Romans „Die blaue Stunde“ des Frankfurter Schriftstellers Hans Frick. Er hat mit seinem Roman ein wichtiges Dokument der NS-Zeit im Gallus hinterlassen. Es wird eine Zeitreise zurück in das Gallus der NS-Zeit auf den Spuren des jungen Hans Frick. Er wurde 1930 als unehelicher Sohn einer Arbeiterin und eines jüdischen Kunsthändlers geboren und damit für die Nazis ein sogenannter Halbjude. Die Führung beginnt vor dem Haus Gallus. Hierhin war vom Römer 1964 der erste Frankfurter Auschwitzprozess verlegt worden. Die zweite Führung beginnt auf dem Golub-Lebedenko-Platz. Georgij Lebedenko und Adam Golub waren zwei Zwangsarbeiter aus dem KZ-Katzbach in den Adlerwerken, die am 14. April 1945 bei einem Fluchtversuch von KZ- Katzbach Koch Martin Weiß hingerichtet wurden.

Anmeldung für alle Veranstaltungen unter: info@kz-katzbach-adlerwerke.de

Tag der Befreiung

Datum: 8. Mai 2019

Uhrzeit: 17-22 Uhr

Ort: Auf dem Frankfurter Römer

Info-Stand und Programm von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr

Frankfurt liest ein Buch 2019

Datum: 7. Mai 2019

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Ort: Bibliothekszentrum Sachsenhausen, Hedderichstr. 32

„Ein Sammler – vielleicht steckt wirklich ein Sammler in Ihnen …“
Untertitel: Raubkunst in Martin Mosebachs Roman „Westend“ und Provinienzforschung im Städel
Di., 07. Mai 2018, 19.30 Uhr, Bibliothekszentrum Sachsenhausen, Hedderichstr. 32
Lesung: Monika Heusch, Vortrag: Dr. Iris Schmeisser, Leiterin Provinienzforschung des Städel Museums
Veranstalter: Stadtbücherei Frankfurt, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. und Förderverein zur Errichtung einer Gedenkstätte KZ-Katzbach in den Adlerwerken

Szenische Lesung zur NS-Geschichte in Frankfurt: KZ „Katzbach“ in den Adlerwerken

Datum: 2. April 2019

Uhrzeit: 19:30

Ort: Gallus Theater, Kleyerstr. 15

Anschließend Gespräch mit Herbert Bauch und Ulrich Meckler
Adler.Werke.Katzbach“ nähert sich dem historischen Vorgang der Vernichtung durch Arbeit, Terror und Hunger in diesem Lager über eine Textpartitur aus dokumentierendem Bericht, der Selbstdarstellung der Unternehmer und der SS-Täter, dem Bericht über die Opfer und literarischen Fragmenten.
Ulrich Meckler – Regie, Text/Gerhard Müller-Hornbach – Komposition für Akkordeon Solo (Beate Jatzkowski) mit Edgar M. Böhlke, Iris Reinhardt Hassenzahl, Nicole Horny, Ilja Kamphues
Grundmuster des Terrors (Frankfurter Rundschau vom 3.3.2018, Auszug)
„Meckler versucht in seinem Stück nicht, ein rein dokumentarisches Bild zu erzeugen. Er nutzt zwar Geschäfts- und SS-Berichte sowie Aussagen von KZ-Überlebenden, führt diese jedoch zu einem eigenen poetischen Gesamtwerk zusammen. In elf Sequenzen hat (er) darin Grundmuster des Terrors erkennbar gemacht. Hunger, kalkulierte Auszehrung und brutale Gewalt werden durch Worte und Klänge evoziert, indem die mitwirkenden Schauspieler Edgar M. Böhlke, Iris Reinhardt Hassenzahl, Nicole Horny, Ilja Kamphues von großen Blättern Textpassagen wie Partituren sprechen. Entspannung verschaffen Musikpassagen, die Gerhard Müller-Hornbach eigens für die Inszenierung komponiert hat. Diese von Beate Jatzkowski eingespielten „Variationen für Akkordeon“ zählen zu den Höhepunkten des Abends.
Lange hat man darauf gewartet, dass dieser Teil der Geschichte des Frankfurter Traditionsbetriebs auch mit den Mitteln des Theaters erzählbar wird.“

 

Gedenkveranstaltung an den Todesmarsch der Gefangenen am 24.03.1945

Datum: 24. März 2019

Uhrzeit: 18:00 Uhr

Ort: Gallus-Theater, Kleyerstr. 15

Begrüßung
Horst Koch-Panzner
Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte KZ-Katzbach in den Adlerwerken

Grußworte
Winfried Becker, Gallus Theater
Elke Sautner, Stadträtin Stadt Frankfurt am Main
Jakub Wawrzyniak, Generalkonsul der Republik Polen

Reden
Helga Roos, Geschichtswerkstatt Gallus
Thomas Schmidt, Pfarrer im Gallus

Der Förderverein stellt seine neue Filmproduktion „Ich habe nichts mehr gefühlt“ – Der Zeitzeuge Andrzej Korczak Branecki erinnert sich an das KZ-Außenlager „Katzbach“ vor

Musikalische Begleitung
Schirn Saxophonquartett

3. Stadtteilrundgang „Auf den Spuren von Hans Frick“

Datum: 17. März 2019

Uhrzeit: 13:00-14:30

Teil 3 führt durch die Lahnstraße vom Golub/Lebenko-Platz bis in das ehemalige Teves-Gelände, dem Arbeitsplatz der Mutter von Hans Frick, Eva Frick.

Der Frankfurter Schriftsteller Hans Frick (1930-2003) lebte mit seiner alleinstehenden Mutter und der Großmutter von 1938 bis Kriegsende in der Lahnstraße. Ausgehend von seinem Dokumentar-Roman „Die blaue Stunde“ führt der Rundgang mit Stadtteil-Historiker Thomas Sock zu Orten der Alltagsgeschichte im Gallusviertel der Nazizeit: Arisierungen, Pogromnacht, Zwangsarbeiterlagern, KZ-Außenlager Katzbach in den Adlerwerken und die SS-Morde in der Lahnstraße im März 1945.

Anmeldung erforderlich unter Tel. 069/ 731 133 oder Email ov.gallus@awo-frankfurt.de

Adler. Werke. Katzbach – Szenische Lesungen 2019

Datum: 30. Januar 2019

Uhrzeit: 19:30

Ort: Haus am Dom

Lesung mit Musik

Weitere Informationen unter: http://www.theaterprozess.de/

Führung: Die Adlerwerke und ihre NS-Vergangenheit

Datum: 27. Oktober 2018

Uhrzeit: 14 Uhr

Im August 1944 wurde auf dem Gelände der Adlerwerke ein KZ mit dem Decknamen „Katzbach“ in Betrieb genommen. 1600 Zwangsarbeiter erlitten hier eine unbeschreibliche Hölle. Nur wenige von ihnen überlebten. Dieser Teil Frankfurter Geschichte wurde in der Nachkriegszeit schnell verdrängt, die Spuren beseitigt, die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen, die Opfer nicht entschädigt. Die Führung spürt den wenigen noch vorhandenen Zeugnissen auf dem Industriegelände und im Stadtteil nach.

Es führt Herbert Bauch.

Nur mit Anmeldung. Treffpunkt wird nach Anmeldung bekannt gegeben

Die Adlerwerke im Zweiten Weltkrieg

Datum: 3. August 2018

Uhrzeit: 18:00 bis 19:30 Uhr

Im Aug. 1944 wurde auf dem Gelände der Adlerwerke ein KZ mit dem Decknamen »Katzbach« in Betrieb genommen. 1600 Häftlinge – vor allem aus Polen – erlitten hier eine unbeschreibliche Hölle. Nur wenige von ihnen überlebten. Dieser Teil Frankfurter Geschichte wurde in der Nachkriegszeit schnell verdrängt, die Spuren beseitigt, die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen. Die Führung spürt den wenigen noch vorhandenen Zeugnissen auf dem Industriegelände und im Stadtteil nach.

Herbert Bauch
Nur mit Anmeldung: max. 20 Teilnehmer*innen
Treffpunkt wird nach Anmeldung bekannt gegeben